Bieler Investmentgesellschaft hat Finma-Untersuchung am Hals
Gemäss einem Bericht von Keystone SDA vom Freitag (der von verschiedenen Medien aufgenommen wurde) hat die Finma eine Voruntersuchung gegen die Bieler Investmentgesellschaft Haute Capital Partners (HCP) – einen Hauptsponsor des Promotions-League-Vereins FC Biel – eingeleitet.
Hintergrund sind vermutete Marktmanipulation, wie aus dem aktuellen Revisionsbericht hervorgeht, der im konsolidierten Abschluss 2025 zu finden ist. Im Fokus stehen demnach die Organisationsstruktur und der Aktienkurs von HCP, der Handel mit eigenen Aktien, die Kunden- und Anlegerakquise sowie das Beschwerdemanagement.
«Wesentliche Unsicherheit»
«Daher besteht zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Jahresabschlusses eine wesentliche Unsicherheit hinsichtlich möglicher aufsichtsrechtlicher Massnahmen, die sich aus dieser Untersuchung ergeben könnten. Diese Umstände könnten erhebliche Zweifel an der Fortführungsfähigkeit des Unternehmens aufkommen lassen», hält Revisor Forvis Mazars fest.
Haute-Capital-Geschäftsführer Thibault Bürki unterstrich auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA, dass HCP weder Gegenstand eines Enforcementverfahrens noch einer formellen Untersuchung sei.
«Informationsanfrage»
Wie jedes börsenkotierte Unternehmen beantworte sie gelegentlich «Informationsanfragen der zuständigen Behörden im Rahmen ihrer üblichen Aufsichtstätigkeit».
Die Aktien von HCP sind an der BX Swiss kotiert. Der Kurs hat sich seit Dezember von 160 Franken auf heute noch gut 80 Franken halbiert.














