Pensionskassen mit solider Performance im August

Laut der UBS-Studie zur Pensionskassen-Performance erzielten die Schweizer Pensionskassen nach Gebühren eine durchschnittliche Performance von 0,66 Prozent. Die Spanne lag bei den einzelnen Kassen demnach zwischen -0,04 und 3,17 Prozent.

Seit Jahresbeginn liegt die Rendite bei 4,88 Prozent und die annualisierte Rendite seit der Lancierung der UBS Pensionskassen-Performance im Jahr 2006 bei 3,44 Prozent.

Die Median-Performance von kleinen Pensionskassen ( <300 Millionen Franken AuM) lag im August mit 0,62 Prozent höher als diejenige der grossen Pensionskassen (>1 Milliarde Franken AuM) bei 0,61 Prozent.

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(Grafik: UBS)

Die durchschnittliche Performance der einzelnen Anlageklassen war im Vormonat mehrheitlich positiv. In Franken gemessen notierten die Anlageklassen wie folgt: globale Aktien (2,55 Prozent), Private Equity (0,57 Prozent), Hedge Funds (0,56 Prozent), Infrastrukturanlagen (0,55 Prozent), Anleihen in Fremdwährung (0,22 Prozent), Immobilien direkt (0,18 Prozent), Anleihen in Schweizer Franken (0,12 Prozent), Immobilien indirekt (0,07 Prozent), Schweizer Aktien (-0,13 Prozent).

Die UBS verweist auf die robuste Unternehmensgewinne im zweiten Quartal und eine anhaltend hohe Nachfrage nach KI-bezogener Infrastruktur, die die Entwicklung bei den globalen Aktien gestützt habe. Sowohl der MSCI AC World Index als auch der S&P 500 legten in Franken gemessen um 2,5 Prozent zu.

Gleichzeitig stiegen die Renditen langlaufender Staatsanleihen in den USA, Japan und vielen europäischen Ländern auf Mehrjahreshöchststände, getrieben von anhaltenden Inflationssorgen und zunehmenden fiskalischen Spannungen.

Die Entwicklung an den Anleihenmärkten war jedoch gemischt: US-Treasuries und US-Unternehmensanleihen mit Investment-Grade-Rating verzeichneten leichte Gewinne, während europäische Staatsanleihen und Investment-Grade-Unternehmensanleihen (jeweils in Lokalwährung gemessen) nachgaben. Hier hätten höhere Energiepreise und Inflationssorgen auf der Anlageklasse gelastet.

Das UBS Chief Investment Office (CIO) behält einen attraktiven Ausblick für globale Aktien bei. Neu ist das CIO der Ansicht, dass die US-Notenbank Fed die Zinsen im Jahr 2026 zweimal anheben wird – im September und Dezember jeweils um 25 Basispunkte. Dabei wird auf die restriktive Kommunikation der Fed-Vertreter verwiesen, die steigenden Inflationsrisiken durch Lieferengpässe und die starken Arbeitsmarktdaten für den August.