Wer hinter der Klage gegen die Graubündner KB steckt
Laut der Graubündner Kantonalbank (GRKB) steht die Klage mit einem Forderungsbetrag im «mittleren dreistelligen Millionenbereich» im Zusammenhang mit einer «Kundenbeziehung und einem von der BZ Bank verwalteten Anlageprodukt»; finews berichtete darüber.
Hinter der Klage steckt der Valser Investor Remo Stoffel, schreibt nun das Finanz-Portal «tippinpoint.ch» nach einer Bestätigung durch deren Gesellschaft Priora.
Gegenstand der Klage ist demnach der Spartenverkauf von Georg Fischer an die United Grinding Group. Bei dem Deal, der über eine Kapitalerhöhung finanziert wurde, nahm der Investor Marin Ebner eine zentrale Rolle ein. Er war sowohl als Gründer an der BZ Bank beteiligt, als auch über seine Investmentfirma an der United Grinding Group.
Streit um Konditionen der Kapitalerhöhung
Den Berichten zufolge geht es bei der Klage um die Konditionen der Kapitalerhöhung und deren Umsetzung. Eine Sprecherin der Investmentgesellschaft Priora Suisse von Remo Stoffel bestätigte dem Online-Medium gegenüber die Einreichung der Klage. Man habe ein Schlichtungsgesuchs im Zusammenhang mit einer Schadenersatzklage eingereicht. «Die Klage richtet sich gegen die BZ / GKB im Zusammenhang mit der Ausgabe von Stimmrechtsaktien bei der United Machining Solutions AG vom 25. Januar 2024, bei welcher die BZ / GKB als Vermögensverwalterin auf die Ausübung von Bezugsrechten verzichtete, zum Nachteil der bestehenden Investoren», heisst es in dem Statement.
Die GRKB hatte am Montag in ihrer Mitteilung festgehalten, dass sowohl sie als auch die Tochter BZ Bank die Vorwürfe als unbegründet erachteten und man die Forderungen im Verfahren bestreiten werde.
Die GRKB hatte 2022 einen 70 Prozent Anteil an der 1985 von Ebner gegründeten BZ Bank erworben und per Anfang 2025 auch die restlichen 30 Prozent übernommen.












