Hat persönliche Beratung Zukunft? – Das sagen 13 Bankenchefs
Camille Vial, CEO, Mirabaud & Cie.:

Bleibt unersetzlich: Camille Vial. (Bild: zVg)
Die personalisierte Beratung verschwindet nicht – sie besinnt sich vielmehr auf das, was seit je ihren Kern ausmacht: das ganzheitliche Verständnis einer Vermögenssituation in ihrer ganzen Komplexität. Der Vormarsch der KI und digitaler Werkzeuge verändert die Rolle der Kundenberaterinnen und Kundenberater, ersetzt sie jedoch nicht. Indem Technologien Aufgaben mit geringer Wertschöpfung automatisieren, schaffen sie Freiräume für vertiefte Analysen und eine tiefere, substanziellere Begleitung der Kundinnen und Kunden. Allerdings müssen sich Privatbanken dabei an Kundenerlebnissen messen lassen, die in anderen Branchen längst etabliert sind.
Die menschliche Beziehung bleibt unersetzlich, gerade dort, wo Komplexität zunimmt: Vermögensweitergabe über Generationen hinweg, grenzüberschreitende Strukturen, die zunehmende internationale Mobilität der Kunden. Solche Situationen erfordern Urteilsvermögen, das keine Technologie ersetzen kann.
Differenziertes Modell
Gerade in diesem Zusammenspiel aus effizienter Technologie und persönlicher Beratung mit hoher Wertschöpfung liegt die Zukunft des Private Banking. Nicht als Kompromiss, sondern als klar differenziertes Modell.
Lesen Sie auf der nächsten Seite das Statement von Fabian Käslin, CEO, Banque Cramer.















