Kaiser Partner Privatbank: Die 10-Milliarden-Marke ist geknackt

Die Kaiser Partner Privatbank hat im ersten Halbjahr 2026 weiter zugelegt, wie sie am Dienstag mitteilte. Die verwalteten Vermögen stiegen um 5,6 Prozent auf einen neuen Höchststand von 10,3 Milliarden Franken. Netto flossen der Bank 0,5 Milliarden Franken an neuen Geldern zu.

Mit dem Überschreiten der 10-Milliarden-Marke verabschiedet sich das Haus aus der Kategorie der Kleinbanken und rückt ins Feld der mittelgrossen vor.

Der Gewinn legte deutlich zu. Er erreichte 6,7 Millionen Franken, ein Plus von 14,7 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode. Der Bruttoertrag wuchs um 3,5 Prozent auf 30,4 Millionen Franken.

Drei Ertragssäulen

Alle wichtigen Ertragsquellen entwickelten sich stabil. Der Zinserfolg stieg um 4,0 Prozent auf 6,9 Millionen Franken, der Kommissions- und Dienstleistungserfolg um 5,3 Prozent auf 19,1 Millionen Franken. Aus dem Handelsgeschäft resultierten 4,3 Millionen Franken.

Die im liechtensteinischen Vaduz beheimatete Bank befindet sich im Besitz der Familie von Fritz Kaiser und wird von CEO Christian Reich geführt. Bereits für das Gesamtjahr 2025 hatte das Institut einen Rekordgewinn ausgewiesen (finews berichtete).

Zuversicht für das zweite Semester

Für die zweite Jahreshälfte zeigt sich die Bank zuversichtlich.

Sie will ihre Position als Privat- und Treuhandbank weiter festigen und in die Qualität ihrer Dienstleistungen, ihr Personal sowie die langfristige Entwicklung der Gruppe investieren.