Walliser Kantonalbank steigert den Halbjahresgewinn

Die Walliser Kantonalbank schreibt in einer Mitteilung vom Dienstag von einem «sehr guten Halbjahresergebnis». Der Geschäftserfolg erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 2,9 Prozent auf 72,5 Millionen Franken, während der Gesamtertrag um 2,6 Prozent auf 147,1 Millionen Franken zunahm.

Die Kundenausleihungen stiegen um 347,9 Millionen Franken beziehungsweise 2,1 Prozent auf 16,6 Milliarden Franken. Davon entfielen 14,3 Milliarden Franken auf Hypotheken, was einem Plus von 268,6 Millionen Franken oder 1,9 Prozent entspricht.

Leicht höheres Zinsergebnis

Die verwalteten Kundenvermögen nahmen um 4,3 Prozent auf 19,1 Milliarden Franken zu. Auf der Passivseite erhöhten sich die Obligationenanleihen und Pfandbriefdarlehen um 7,9 Prozent auf 6,4 Milliarden Franken, während die Kundengelder 12,9 Milliarden Franken erreichten. Im Zinsengeschäft behauptete sich die Bank trotz des anhaltenden Tiefzinsumfelds. Der Bruttoerfolg aus dem Zinsengeschäft legte um 0,4 Prozent auf 98,3 Millionen Franken zu.

Besonders deutlich fiel das Wachstum im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft aus. Der entsprechende Ertrag stieg um 9,6 Prozent auf 28,2 Millionen Franken, getragen vom Anlage- und Vermögensverwaltungsgeschäft, heisst es weiter. Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft, der vor allem aus dem Devisenhandel stammt, erhöhte sich um 2,4 Prozent auf 9,8 Millionen Franken. Der übrige ordentliche Ertrag legte um 26,5 Prozent auf 5,6 Millionen Franken zu.

Kaum höhere Personalkosten

Der Geschäftsaufwand stieg um 2,4 Prozent auf 68,1 Millionen Franken. Davon entfielen 43,8 Millionen Franken auf den Personalaufwand, der um 0,9 Prozent stieg. Der übrige Geschäftsaufwand erhöhte sich um 5,3 Prozent auf 24,3 Millionen Franken, was die Bank mit Investitionen in regulatorische, technologische und wirtschaftliche Anforderungen begründet.

Mit einer Cost-Income-Ratio von 46,3 Prozent zählt die WKB nach eigenen Angaben weiterhin zu den effizientesten Banken der Schweiz. Sie spricht «von einem sehr guten Niveau». Gegenüber dem ersten Halbjahr 2025 ist die Cost-Income-Ratio stabil geblieben.