Ferienbudget: Umfrage von Swiss Bankers zeigt neuen Trend auf

Swiss Bankers ist Spezialist für Prepaid Kreditkarten und vermittelt unter anderem auch Hotels und Flüge. Die Tochter der Hypothekarbank Lenzburg lässt regelmässig befragen, wie viel sich Schweizerinnen und Schweizer ihre Ferien kosten lassen. 

Laut einer Mitteilung zeigt sich dabei unter anderem: Der Anteil der Befragten, die mehr als 6'000 Franken für Ferien ausgeben, ist gegenüber dem Vorjahr von 19 auf noch 11,9 Prozent zurückgegangen. 

Dafür haben die Reisebudgets im mittleren Preissegment zugenommen. 42 Prozent der 1000 Befragten geben pro Jahr zwischen 2'000 und 4'000 Franken für Reisen aus. Das sind deutlich mehr als im Vorjahr mit 36 Prozent. Nochmals knapp halb so viele Schweizerinnen und Schweizer reisen demnach mit einem Budget von 4'001 bis 6'000 Franken, laut Swiss Bankers stieg der Anteil um gut 3 Prozentpunkte auf 20,8 Prozent. 

USA wie Russland?

Die Kriege in der Welt schlagen auf das Reiseverhalten der Schweizer durch. Mehr als die Hälfte meidet den Nahen Osten. Je rund ein Viertel wollen nicht nach Russland und in die Ukraine oder in die USA reisen, wie es weiter hiess. In der Umfrage war die Frage offen formuliert. Bei Feriendestinationen, die sie nicht bereisen wollen, denken die Befragten also mittlerweile gleich oft an die USA wie an Kriegsführer Russland.

Schweiz weit vorne

Dafür fahren die Schweizer nicht mehr so weit weg: «Für 36,9 Prozent kommen südeuropäische Länder wie Italien, Spanien oder Griechenland heute eher infrage als noch vor zwei bis drei Jahren. An zweiter Stelle folgt die Schweiz mit 32,4 Prozent, gefolgt von Deutschland und Österreich», heisst es in der Mitteilung von Swiss Bankers.