Banque Cantonale du Jura erreicht leicht höheren Halbjahresgewinn

Die Banque Cantonale du Jura (BCJ) hat im ersten Halbjahr 2026 einen Reingewinn von 9,0 Millionen Franken erzielt, verglichen mit 8,9 Millionen Franken in der Vorjahresperiode. Der Geschäftserfolg verbesserte sich um 4,1 Millionen Franken auf 20,7 Millionen Franken, wie die Kantonalbank am Donnerstag mitteilt.

Das Nettozinsergebnis wuchs um 18 Prozent auf 32,8 Millionen Franken. Die Bank führt dies vor allem auf tiefere Wertberichtigungen für Ausfallrisiken zurück. Die Hypothekarforderungen stiegen um 2 Prozent auf 3,4 Milliarden Franken. Auf der Passivseite gingen die Kundeneinlagen um 56,4 Millionen (-2,1  Prozent) auf 2,68 Milliarden Franken zurück.

Die Bilanzsumme wuchs im Laufe des Halbjahres um 5,3 Prozent auf 4,8 Milliarden Franken.

Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft mit Rückenwind

Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft beträgt 5,9 Millionen Franken, was einer Zunahme von 6,5 Prozent entspricht. Dieses Wachstum sei insbesondere auf höhere Erträge aus Vermögensverwaltungsmandaten sowie aus den Anlagefonds der BCJ zurückzuführen, begünstigt durch ein positives Finanzmarktumfeld.

Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft und der Fair-Value-Option verringerte sich gegenüber der Vorjahresperiode leicht um 0,2 Millionen Franken, was auf geringere Handelsvolumen zurückzuführen sei.

Höhere Kosten

Die Betriebskosten nahmen um 1,3 Millionen Franken auf 20,3 Millionen Franken zu. Als Faktoren werden höhere Personalkosten sowie gestiegene Ausgaben im Bereich Informationstechnologie genannt.

Für das Gesamtjahr 2026 stellt die Bank einen mit dem Ergebnis des Vorjahres vergleichbaren Gewinn in Aussicht, die trotz eines von grossen Unsicherheiten geprägten Umfelds sowie Druck auf die Zinsmargen.