Ersparniskasse Affoltern baut Geschäft und Ertrag aus
Die dazugehörige Medienmitteilung verschickte die Ersparniskasse Affoltern i.E. wie gewohnt per Post – heutzutage fast schon eine Seltenheit. Den Zahlen zufolge erhöhten sich die Kundenausleihungen im ersten Halbjahr um 4,0 Prozent auf 357,9 Millionen Franken. Das Wachstum werde mehrheitlich über zusätzliche Kundengelder finanziert. Diese nahmen um 1,0 Prozent auf 325,5 Millionen Franken zu. Gleichzeitig habe die Bank zusätzliche Pfandbriefdarlehen reduziert. Der Deckungsgrad der Kundenausleihungen durch Kundengelder lag bei rund 91 Prozent.
Die Bilanzsumme der Ersparniskasse Affoltern erhöhte sich um 1,6 Prozent auf 418,3 Millionen Franken. Das Eigenkapital belief sich auf 53,7 Millionen Franken, was einem Eigenfinanzierungsgrad von 12,8 Prozent entspricht.
Höherer Erfolg im Zinsgeschäft
Im wichtigsten Ertragspfeiler der Regionalbank setzte sich die positive Entwicklung fort. Der Brutto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft nahm gegenüber der Vorjahresperiode um 5,4 Prozent auf 2,71 Millionen Franken zu. Die Bruttozinsspanne blieb mit 1,30 Prozent stabil. Auch das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft sowie der übrige ordentliche Erfolg legten zu.
Der Geschäftsaufwand erhöhte sich um 3,0 Prozent auf 1,42 Millionen Franken. Zudem verbesserte sich die Cost-Income-Ratio auf 44,2 Prozent. Der Geschäftserfolg stieg um 2,2 Prozent auf 1,63 Millionen Franken.
Nach einer weiteren Zuweisung von 1,07 Millionen Franken an die Reserven für allgemeine Bankrisiken sowie nach Abschreibungen und Steuern resultierte ein Halbjahresgewinn von 396'000 Franken. Das entspricht einem Plus von 2,2 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode.














