Schweizer Risikokapitalgesellschaft erhält Finma-Lizenz
Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht Finma hat Verve Ventures die Lizenz als Wertpapierhaus erteilt. Damit unterliege Verve ab sofort strengen Kapitalanforderungen, die eine langfristige finanzielle Stabilität und eine obligatorische operative Liquiditätsreserve gewährleisten. Zudem unterstehe man der direkten Aufsicht der wichtigsten Schweizer Finanzmarktaufsichtsbehörde und werde höchste Compliance- und Risikomanagement-Standards einhalten.
Auf diesem regulatorischen Fundament könne man das Angebot weiter skalieren, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung. Für Partner entstehe so eine anspruchsvolle, institutionelle Plattform, um gezielt Kapital in zukunftsweisende wissenschaftsbasierte Innovationen im Bereich Gesundheit, Informationstechnologie und Energieresilienz zu investieren.
Zudem erhält das Unternehmen Verstärkung im Verwaltungsrat. Um den neuen regulatorischen Status zu unterstützen, wurde Rolf Ringdal (Bild unten) als Mitglied in das Gremium berufen. Der frühere UBS- und Rothschild & Co-Manager sei ein «Veteran des Schweizer Finanzsektors» und bringe umfassende Erfahrung im Risikomanagement und im operativen Geschäft mit. Er ergänzte das Gremium unter der Leitung von Verwaltungsratspräsident Martin Scholl, der zuvor 15 Jahre lang die Zürcher Kantonalbank (ZKB), die drittgrösste Bank der Schweiz, leitete.

Rolf Ringdal ist neu im Verwaltungsrat. (Bild: zVg)
«Die Stellung als Wertpapierhaus unter direkter Finma-Aufsicht stärkt unsere Marktposition grundlegend», ergänzt Mike Hobmeier, Partner, Head Asset Management & Products bei Verve Ventures. «Sie stärkt die Reputation von Verve als vertrauenswürdiger institutioneller Akteur erheblich und bringt sowohl unseren Kunden als auch unseren Portfoliounternehmen und globalen Geschäftspartnern einen grossen strukturellen Mehrwert.»
Als Finma-reguliertes Wertpapierhaus verbinde Verve die Agilität von Venture Capital mit der Sicherheit und Transparenz des Schweizer institutionellen Finanzwesens.
Laut eigenen Angaben hat das Unternehmen ein verwaltetes Vermögen (Assets under Management, AuM) von mehr als 400 Millionen Franken und einem Portfolio von mehr als 120 Technologie-Unternehmen.















