Zürcher Anlageboutique neu mit Finma-Lizenz

The Singularity Group kurz TSG verwaltet nach eigenen Angaben aktuell rund 200 Millionen US-Dollar und verzeichnet «kontinuierliche Zuflüsse». 

CIO Pierre Guillier kommentiert die neue Finma-Lizenz: «Dies ist ein wichtiger Meilenstein für uns. Wir verzeichnen eine erhöhte Nachfrage nach Partnerschaften, die wir künftig noch besser bedienen können. Gleichzeitig eröffnet uns die Bewilligung den Zugang zu neuen institutionellen Kundensegmenten und ermöglicht eine noch engere Vernetzung innerhalb der Asset-Management-Branche.»

Laut Mitteilung übernehmen Pierre Guillier und Portfoliomanagerin Alessia Favotto ab August das Management des Flaggschiffprodukts Singularity Fund (UCITS). 

The Singularity Group hat zudem die halbjährliche Überprüfung und Neugewichtung ihrer Strategien abgeschlossen. Das Ergebnis: Halbleiter bleiben im Fokus – aber nicht der breite Markt, sondern Investitionen in gezielte strukturelle Engpässe entlang der Wertschöpfungskette, heisst es dazu. 

TSG-CEO Evelyne Pflugi beschreibt eine Verschiebung in der Marktdynamik: «2022 und 2023 haben bahnbrechende Innovationen in Computerchips die neue Welle von KI erst ermöglicht. Investoren haben erwartet, dass diese in Richtung Software weiterschwappt, dabei verharrt die Wertschöpfung – wie so oft bei Angewandter Innovation – länger an einem Ort als erwartet. Der Markt wacht eigentlich erst jetzt richtig auf.»