Chubb: Spezialversicherung für Investment-Manager in der Schweiz
Chubb erweitert sein Angebot für die Schweizer Finanzbranche. Ab September 2026 bietet der Versicherer hierzulande die Investment Management Insurance (IMI) an, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.
Die Lösung bündelt mehrere zentrale Risiken von Investmentmanagern in einer Police. Dazu gehören Directors & Officers (D&O), Professional Indemnity (PI) sowie eine Crime-Deckung.
Damit sollen sowohl Führungspersonen und Unternehmen gegen Ansprüche aufgrund möglicher Pflichtverletzungen als auch Investmentmanager gegen Forderungen im Zusammenhang mit professionellen Dienstleistungen abgesichert werden. Die Crime-Komponente deckt zudem Risiken durch Betrug und externe kriminelle Handlungen ab.
Fonds automatisch eingeschlossen
Chubb richtet das Angebot insbesondere an Fondsmanager, Private-Equity- und Venture-Capital-Gesellschaften sowie Investmentgesellschaften. Der Versicherer reagiert damit auf die wachsende Bedeutung dieser Akteure am Schweizer Finanzplatz.
Die Policenstruktur soll dabei Veränderungen innerhalb der versicherten Unternehmen berücksichtigen. So können neue Fonds und Tochtergesellschaften automatisch in die Deckung aufgenommen werden. Beim Verkauf oder bei der Auflösung von Fonds ist zudem eine automatische Run-off-Deckung vorgesehen.
Zusammenarbeit mit Brokern
«Wir freuen uns, Chubb IMI in der Schweiz verfügbar zu machen. Unser lokales Underwriting-Team arbeitet eng mit Brokern zusammen, um massgeschneiderte Lösungen zu finden», sagt Jan Mori, Manager Financial Lines bei Chubb Schweiz.
Die neue Investment Management Insurance ist ab September 2026 in englischer Sprache für den Schweizer Markt verfügbar.













