Management-Buyout: Aus Reuss Private Access wird Renard Solutions

Aus Reuss Private Access wird die eigenständige Renard Solutions. Gemäss einer Mitteilung vom Mittwoch erfolgt der Schritt nach einem Management-Buyout der bisherigen Tochter der Reuss-Private-Gruppe.

«Ziel ist es, die jeweiligen Aktivitäten künftig noch gezielter entlang ihrer Kernkompetenzen und Wertschöpfungsketten weiterzuentwickeln. Vor diesem Hintergrund hat sich das Management der Reuss Private Access AG für die Eigenständigkeit entschieden», heisst es in der Mitteilung etwas generisch.

Der Fuchs in Ruggell

Der neue Namen Renard steht für Regulated European Network for Access, Reach & Distribution und soll die Kernkompetenz zum Ausdruck bringen: die Sicherstellung des internationalen Marktzugangs für den Vertrieb von Fonds und anderen Finanzinstrumenten.

Für bestehende Kunden, Geschäftspartner und weitere Stakeholder ergäben sich aus diesem Schritt keine Änderungen in der Zusammenarbeit. Bestehende Ansprechpartner, laufende Mandate sowie die inhaltliche Ausrichtung blieben unverändert.

«Bewährte Zusammenarbeit weiterführen»

Managing Partner Pino Thormann kommentiert: «Das Management-Buyout ist ein konsequenter Schritt, um das Unternehmen mit seiner klaren europäischen Ausrichtung eigenständig weiterzuentwickeln.» Und Managing Partner Viktor Fischer hält fest, dass davon «weder die bewährten Zusammenarbeit noch die laufenden gemeinsamen Projekte mit der Reuss Private AG» berührt seien. Diese würden unverändert und «mit derselben Verlässlichkeit» fortgeführt. Wie Reuss Private Access ist auch Renard in Liechtenstein domiziliert, genauer in der Gemeinde Ruggell.

Renard Solutions begleitet Asset Manager, Fondsanbieter und weitere Marktteilnehmer bei strukturierten Vertriebsfragen, regulatorischen Anforderungen und der Entwicklung von Zugangsmodelle in europäischen Märkten. Weitere Informationen zur künftigen Positionierung sollen «zu gegebener Zeit» bekanntgegeben werden.