Preisdynamik bei Wohneigentum schwächt sich nur leicht ab
Stockwerkeigentum ist im Zeitraum Anfang April bis Ende Juni 2026 mit einem Plus von 1,0 Prozent im nochmals deutlich teurer geworden. Demgegenüber stagnierten die Preise für Einfamilienhäuser auf unverändert hohem Niveau, schreibt Raiffeisen am Dienstag.
Im Vergleich zum Vorjahr weist der Transaktionspreisindex bei Eigentumswohnungen einen Preisanstieg von 4,2 Prozent aus und bei Einfamilienhäusern von 3,4 Prozent.
«Auch mit den in diesem Quartal leicht tieferen Preiswachstumsraten, bleibt die Preisdynamik am Wohneigentumsmarkt nach wie vor sehr hoch», sagt Fredy Hasenmaile, Chefökonom von Raiffeisen Schweiz. Daran werde sich vorerst auch nichts ändern. «Die bis auf absehbare Zeit tiefen Hypothekarzinsen sowie das knappe Angebot an Wohnungen und Häusern sprechen für einen anhaltenden Preisauftrieb.»
(Grafiken: Raiffeisen)
Auf Jahressicht wurden laut Raiffeisen die stärksten Preisanstiege bei Einfamilienhäusern in der Westschweiz (+6,3 Prozent) registriert. In der Nordwestschweiz (+3,4 Prozent) und in der Innerschweiz (+3,1 Prozent) stiegen die Hauspreise hingegen deutlich weniger stark.
Beim Stockwerkeigentum legten die Preise im Jahresvergleich in der Südschweiz (+6,7 Prozent) am stärksten zu. In der Region Genfersee (-1,4 Prozent) sind die Preise für Eigentumswohnungen gegenüber dem Vorjahr hingegen leicht gesunken.
Nach Gemeindetypen haben die Hauspreise in touristischen Gemeinden (+6,0 Prozent) innerhalb eines Jahres am stärksten zugelegt. In urbanen Gemeinden stiegen sie mit
+4,2 Prozent am geringsten, aber immer noch deutlich.
Der Raiffeisen Transaktionspreisindex basiert auf Handänderungsdaten von Raiffeisen und des Swiss Real Estate Datapools (SRED).


















