Pictet mit leicht höherem Gewinn

Die Pictet-Gruppe hat im ersten Halbjahr mehr Geld verdient. Dies ist unter anderem dem Kostenmanagement zurückzuführen.

Die Pictet-Gruppe erzielte im ersten Halbjahr 2025 einen Gewinn von 331 Millionen Franken, dies entspricht einem Plus von 3 Prozent, wie das Privathaus am Freitag mitteilte. Der Betriebsertrag betrug 1,570 Milliarden Franken und damit unverändert gegenüber der Vorjahresperiode, der Gesamtaufwand vor Steuern verringerte sich um 2 Prozent auf 1,151 Milliarden Franken. 

Das Ergebnis ist laut der Mitteilung geprägt von einer «starken Kundendynamik und soliden Investment-Performance». Die verwalteten oder verwahrten Vermögen belaufen sich per 30. Juni 2025 auf 711 Milliarden Franken, 2 Prozent weniger gegenüber 31. Dezember 2024. Einen starken Einfluss hatte dabei die Dollar-Schwäche. 

Das Eigenkapital und die Gesamtkapitalquote der Pictet-Gruppe sind weiterhin sehr solide. Per 30. Juni 2025 weist die Gruppe ein Eigenkapital von 3,34 Milliarden Franken aus. Die Gesamtkapitalquote beträgt 24,3 Prozent und liegt damit deutlich über den von der Finanzmarktaufsicht Finma geforderten 12 Prozent.

«In einem Jahr, das von geopolitischer Unsicherheit und signifikanten Währungsverschiebungen geprägt ist, verzeichnet die Pictet-Gruppe stabile Halbjahresergebnisse, welche die Widerstandsfähigkeit unseres Geschäftsmodells und das Vertrauen unserer Kunden einmal mehr unterstreichen. Wir werden weiter in Talente und Technologie investieren, um herausragende Anlageergebnisse zu erzielen und unseren Kundinnen und Kunden erstklassigen Service zu bieten», sagt Marc Pictet, geschäftsführender Senior-Teilhaber der Pictet-Gruppe.