Ein erfreuliches erstes Halbjahr für die Basler Kantonalbank

Die Basler Kantonalbank (BKB) hat am Donnerstag ein ansprechendes Halbjahresergebnis vorgelegt. Der Geschäftserfolg und der Konzerngewinn (zum Konzern zählt neben dem Stammhaus auch die Bank Cler) sind gemäss der Medienmitteilung um 13,8 bzw. 10,6 Prozent auf 158,3 Millionen respektive 94,8 Millionen Franken gestiegen.

Im für die BKB zentralen Zinsgeschäft resultierte ein Erfolg von 245,5 Millionen Franken, ein Plus von 5,8 Prozent zum Vorjahr. Kräftig zugelegt hat das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft. Hier verdienten die Basler 77,1 Millionen Franken (+10,7 Prozent). Dazu beigetragen haben gemäss der Mitteilung vor allem die Vermögensverwaltung und das gestiegene Volumen bei den Anlagelösungen.

Rückschlag im Handelsgeschäft

Im Handelsgeschäft hingegen ging der Erfolg auf 25,6 Millionen Franken zurück (–9,1 Prozent), was mit dem «herausfordernden Umfeld im Zinshandel» und einem geringeren Absicherungsbedarf der Kunden begründet wird.

Auf der Kostenseite konnte der Anstieg mit 0,8 Prozent im Rahmen gehalten werden. Der Geschäftsaufwand erreichte 185,1 Millionen Franken. Dadurch verbesserte sich die Cost-Income-Ratio von 55 auf 53,2 Prozent.

Stagnierendes Hypothekarvolumen

Die Bilanzsumme nahm um 1,3 Prozent auf 58,1 Milliarden Franken zu. Auffällig ist, dass das Hypothekarvolumen auf 33,4 Milliarden Franken praktisch stagnierte (–02 Prozent zum Vorjahr).

In das zweite Halbjahr geht die BKB mit Zuversicht. CFO Christoph Auchli: «Der Konzern BKB begegnet dem anspruchsvollen Umfeld mit qualitativem Wachstum, wirksamem Kostenmanagement und einem klaren Fokus auf eine stabile Refinanzierung. So werden wir die positive Entwicklung im Kerngeschäft fortsetzen und aller Voraussicht nach das sehr gute Ergebnis des Vorjahres im 2026 übertreffen können.»

Die Partizipationsscheine der BKB werden an der SIX Swiss Exchange gehandelt.