Die BKB-Tochter liefert anständige Zahlen ab

Die Bank Cler, deren Zahlen bereits im Halbjahresabschluss des Konzerns der Basler Kantonalbank (BKB) enthalten sind, hat am Donnerstag ihren eigenen Datenkranz für die ersten sechs Monate 2026 vorgelegt. Die BKB-Tochter steigert den Geschäftserfolg um 21,4 Prozent auf 9,5 Millionen Franken, der Halbjahresgewinn erhöht sich um 5 Prozent auf 23,1 Millionen.

Der Zinserfolg konnte von 99,1 Millionen auf 106,3 Millionen Franken gesteigert werden, der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft von 22,2 auf 24,8 Millionen. Der Netto-Neugeld-Zufluss wird mit 0,3 Milliarden Franken beziffert, die Zunahme der Kundenvermögen mit 0,5 Milliarden.

Kostendiszipliniert

Rückläufig war hingegen das Handelsgeschäft, das bloss noch 3,9 Millionen Franken (Vorperiode: 4,5 Millionen) zum Erfolg beisteuerte.

Der Geschäftsaufwand erhöhte sich nur geringfügig um 1,1 Prozent auf 79 Millionen Franken.

Die Bilanzsumme verharrte auf 19,5 Milliarden Franken. Davon entfallen 16,6 Milliarden auf Hypotheken.

Neue und traditionelle Vertriebskanäle

Die Bank Cler spricht von einem erfolgreichen Start der Dienstleistung Zak Invest ihrer Neobanking-App. Es seien im ersten Halbjahr bereits über 2'300 Depots für den Handel von Wertschriften über Zak eröffnet worden. Das Institut pflegt jedoch auch herkömmliche Kanäle, im Juni 2026 wurden die umgebaute Geschäftsstelle Urania in Zürich sowie der neue Standort in Thun eröffnet.

CEO Samuel Meyer: «Unser starkes Halbjahresergebnis bestätigt unseren Kurs. Wir entwickeln unser Angebot konsequent an den Bedürfnissen unserer Kundinnen und Kunden weiter – persönlich und digital. Mit Zak Invest stärken wir unser Angebot und unsere Marktposition»

Für das Geschäftsjahr 2026 stellt Cler einen Geschäftserfolg und einen Gewinn über dem Vorjahr in Aussicht.