Solider Halbjahresabschluss aus Weinfelden
Die Thurgauer Kantonalbank (TKB) sieht sich auf Kurs. Sie hat den Geschäftserfolg gemäss der Mitteilung vom Donnerstag im ersten Halbjahr um 9,2 Prozent auf 123,5 Millionen Franken gesteigert. Da sie die Zuweisung an die Reserven für allgemeine Bankrisiken von 25 auf 34 Millionen erhöht hat, fällt die Zunahme des Halbjahresgewinns mit 0,9 Prozent auf 81,6 Millionen Franken weniger eindrücklich aus.
Die TKB kann in allen drei Sparten zulegen. Der Zinserfolg beträgt 156,9 Millionen Franken, ein Plus von 5,1 Prozent. Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft werden 47,2 Millionen Franken erwirtschaftet, 11 Prozent mehr als im Vorjahr. Die verwalteten Kundenvermögen legten gut 1 Milliarde auf 30 Milliarden Franken zu (die Hälfte des Zuwachs wird als Nettoneugeld ausgewiesen). Und auch das Handelsgeschäft lieferte (23 Millionen Franken, +5,7 Prozent).
Stabile Cost-Income-Ratio
Flott gewachsen ist allerdings auch der Geschäftsaufwand. Die Personalkosten nahmen um 3,6 Prozent auf 65,9 Millionen Franken zu, bei nahezu unverändertem Personalbestand. Die Sachaufwendungen stiegen um 5,2 Prozent auf 36,4 Millionen.
Die Cost-Income-Ratio bleibt mit 44,5 Prozent praktisch unverändert.
Unveränderter Ausblick
Die Bilanzsumme ist stabil geblieben. Sie beträgt 36,1 Milliarden Franken, gegenüber 36 Milliarden Mitte 2025. Der wichtigste Aktivposten, die Hypothekarforderungen, sind um 1 Prozent auf 26,1 Milliarden Franken gestiegen. Auf der Passivseite dominieren die Kundeneinlagen (19,7 Milliarden, +1,4 Prozent).
Den Ausblick für das Geschäftsjahr 2026 ändern die Thurgauer nicht. Sie erwarten weiterhin einen etwas tieferen Unternehmenserfolg als im Vorjahr.














