Westschweizer CFT profitiert von hoher Kundenaktivität
Die hohe Unsicherheit und Marktvolatilität hat beim Westschweizer Broker Compagnie Financière Tradition zu deutlich höheren Einnahmen und einem kräftigen Gewinnwachstum geführt.
Für das erste Halbjahr 2025 weist die Compagnie Financière Tradition (CFT) einen Nettogewinn von 70,2 Millionen Franken aus. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist das ein Anstieg um 17 Prozent. Zu konstanten Wechselkursen hätte das Plus gar 20 Prozent betragen, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag.
Das Betriebsergebnis verbesserte sich um 31 Prozent auf 88,2 Millionen Franken. Zu konstanten Wechselkursen betrug das Plus 34 Prozent.
Die bereits Anfang August vorab publizierten Umsatzzahlen wurden bestätigt. Auf bereinigter Basis, inklusive der Beiträge aus Joint Ventures und zu konstanten Wechselkursen stieg er um 9,6 Prozent auf 632,1 Millionen Franken.
Umsatzwachstum in allen Anlageklassen
Man habe im ersten Semester an die Dynamik der Vorjahre anknüpfen können und ein Umsatzwachstum in allen Anlageklassen und Regionen erzielt. «Diese Entwicklung wurde durch die erhöhte Marktvolatilität unterstützt, die durch die anhaltende Unsicherheit hinsichtlich der Geldpolitik, neue Handelsbarrieren und verschärfte geopolitische Spannungen verursacht wurde», schreibt das Unternehmen.
Zu Beginn der zweiten Jahreshälfte habe CFT die Wachstumsdynamik der Geschäftstätigkeit fortgesetzt. Dem organischem Wachstumskurs will man weiter folgen, die globale Präsenz soll ausgebaut werden und die Tiefe des Brokerage-Angebots in verschiedenen Anlageklassen genutzt werden.
CFT investiere gezielt in die Digitalisierung der Aktivitäten, insbesondere durch die Entwicklung hybrider Brokerage-Lösungen und den Ausbau der Daten- und Analysedienste. Das Know-how im Bereich Data Science werde auch weiterhin die Innovation fördern und den Mehrwert für die Kunden liefern.
Eine Guidance für das Gesamtjahr gibt CFT nicht.